Team

Der bewusst transdisziplinäre Ansatz im Forschungsprojekt „Stadt-Land-Kind“ führt kulturwissenschaftliche Stränge der Europäischen Ethnologie, der Museologie sowie der Design- und Alltagsforschung gewinnbringend zusammen, um soziale und politische Fragestellungen zur Stadt-Land-Konstruktion vor dem Hintergrund eines aktuellen gesellschaftlichen Konservatismus begreifbar zu machen. Gerade die Kombination aus „heimatlicher Natur und heimatlichem Menschenwerk“1 gehören zu den verlässlichsten und gerade deshalb zu den gefährlichsten Signalen von Konsumgesellschaften und ästhetisierten (Kultur-)Politiken.

Martina Fineder, Paul Reiter, Laura Commare (Akademie der bildenden Künste Wien)
Luise Reitstätter, Mark Elias Napadenski (Universität Wien)
Herbert Justnik, Astrid Hammer, Katharina Zwerger-Peleska,
Matthias Beitl (Volkskundemuseum Wien)
Iris Ranzinger (Fotografie, digitale Bilder, Archive)

Literatur:
1) Johler, Nikitsch, und Bernhard Tschofen, Vorwort zu Schönes ÖsterreichHeimatschutz zwischen Ästhetik und Ideologie, Österreichisches Museum für Volkskunde (Hg.), Begleitbuch zur Sonderausstellung, Wien: Selbstverl. Österr. Museum für Volkskunde, 1995, hier S. 17.